Prolog

 

 

Link gähnte. Er war immer müde. Eigentlich war er ein richtiger Faulpelz und ein ziemlich arroganter Mensch. Doch das machte ihm Recht wenig aus. Das er keine Freund hatte ´kam ihm gerade entgegen. Er interessiert sich sowieso nur für seine Konsolen und Computer. Jeden Tag saß er in der Schule. Aber er arbeitete nicht mit. Jedoch war er sehr gut. Jede Schularbeit, jeder Test eine eins. Doch trotzdem bekam er nur Dreier oder Vierer. Hausaufgaben brachte er auch selten. Meistens hatte er etwas Grünes an, denn das war seine Lieblingsfarbe. Gerade überlegte er wie es in seinem Videospiel weitergehen sollte, welches er gerade produzierte. Es war ein Rollenspiel. Ein kleiner Junge mit grünem Gewand und einer grünen Mütze war die Hauptfigur. Sie sollte ihn darstellen. Er machte das Spiel echt kompliziert und saß oft Tage lang daran ein schweres Rätsel zu erstellen. Wenn es fertig war wollte er sich damit bei einer Videospielfirma wie Nintendo bewerben. Das fand seine Mutter leicht verrückt, aber ihm machte das nichts aus. Seine Mutter und er wohnten alleine. Von seinem Vater wusste Link nichts und Geschwister hatte er auch keine. Jedoch hatte er einige Fische. Als es läutete verließ er die Klasse ohne sich von irgendwem zu verabschieden. Schnell wieder nach Hause, war sein einziger Gedanke. Wenn er gerade nicht zu Hause war, dann war er sich neue Comics kaufen. Auch das war ein großes Hobby von ihm. Er wusste genau wie er den so genannten Feuertempel beenden konnte. Doch was sah er da? Einen Programmierfehler? Das konnte nicht sein. Plötzlich begann sein Bildschirm grün zu leuchten. Es erschienen drei gelbe Dreiecke. Nun konnte sich Link auch nicht mehr helfen. Er hatte ein mulmiges Gefühl im Magen. Was würde als nächstes passieren? Plötzlich stand da: Bist du bereit? Ja-lass den Computer laufen, nein-schalte ihn aus.

 

Link ließ den Computer laufen. Plötzlich stand da:

 

Oh, ein ganz mutiger, nicht wahr?

 

Link ließ den Computer laufen, um zuzustimmen.

 

Dann komm doch her!

 

Plötzlich wurde Link in den Bildschirm gezogen. Er hatte nun wirklich Angst. Nach einiger Zeit machte er eine recht unsanfte Landung auf hartem Betonboden. „Was willst du hier, Junge?“, hörte er eine Stimme sagen. „Hä?!? Was fällt dir ein mich so unhöflich anzusprechen?“, entgegnete Link. „Du wagst es?“, sagte der große Mann. Link konnte ziemlich schnell laufen und das tat er jetzt auch. Er verstand nun was hier los war, konnte es jedoch nicht glauben. Er war in seinem unvollendeten Videospiel. Plötzlich hörte er eine Stimme: „Willkommen bei The Legend of Zelda! Diese Stimme wird dich auf deinem Weg begleiten und dir manchmal helfen. Vergiss nicht, sie ist immer bei dir.“ Link fragte: „Entschuldigung, wie komme ich hier weg?“. Zuerst gab die Stimme keine Reaktion doch dann hörte man: „Das musst du schon selbst herausfinden!“ Link seufzte vor sich hin und blieb im Gras liegen. Plötzlich kam jemand auf ihn zu: „Hallo! Willst du mir ein Schwert abkaufen? Dieses Anfängerschwert zum Beispiel kostet nur fünf grüne Rubine!“ Link sah in seinem Beutel nach. Darin lagen fünf grüne Rubine. „Okay!“, sagte er zu der Frau, die die Schwerter verkaufte und gab ihr die fünf Rubine. „Jetzt fehlt mir nur noch etwas zu Essen. Er wagte sich wieder ins Dorf und klopfte an eine Türe. Ein kleiner Junge, ungefähr sechs Jahre alt, machte auf. „Hallo! Ich heiße Kevin und wer bist du?“, fragte der kleine Junge. „Hallo! Mein Name ist Link, ist deine Mutter vielleicht zu Hause?“, „Ja, ich hole sie!“, sagte der Junge. „Mama, Link will dich was fragen, komm doch mal!“, hörte Link die Stimme des kleinen Kevin. „Guten Tag, was kann ich für dich tun?“, sagte die Mutter als sie endlich gekommen war. „Guten Tag! Dürfte ich vielleicht eine Nacht bei ihnen bleiben und etwas essen? Ich zahle Morgen Mittag!“, sagte Link sehr selbstbewusst. „Ja, das trifft sich gut. Das hier ist eine Pension. Eine Nacht kostet zwanzig grüne Rubin, inklusive Frühstück und Abendessen. Mittagessen gibt es keines. Ist das okay?“, fragte sie. Link nickte. Er bekam ein recht großes Bett, mit ein paar Büchern daneben. Einen Schrank hatte er auch. Er musste sich das Zimmer mit einem Jungen in seinem Alter teilen. „Wie lange bist du schon hier?“, fragte Link den Jungen. „Ich wüsste nicht was dich das angeht. Wie ich sehe bist du im Besitz eines Schwertes. Wie wäre es mit einem kleinen Duell?“, fragt er. Link entgegnete: „Ich hatte mich schon gefreut endlich mal so einen Blödmann wie dich zu besiegen. Die beiden gingen in den Wald. „Wie wäre es wenn wir das ganze ein wenig spannender machen. Der Gewinner kriegt dreißig goldene Rubine vom Verlierer.“, schlug Link vor. Der andere Junge stimmte zu. Schon ging es los. Link versetzte ihm einen Hieb auf die linke Schulter, jedoch war der andere Junge stärker. Da bekam Link eine Idee. Er kletterte auf einen Baum und sprang von Ast zu Ast, was seinen Gegner etwas irritierte. „Komm hier her, du Feigling!“, sagte Link`s Gegner. Schließlich sprang Link mit voller Wucht runter, das Schwert auf seinen Gegner gerichtet. Dieser fiel um. Link setzte das Schwert auf seine Kehle und sagte: „Ich glaube ich habe gewonnen.“, so bekam er seine dreißig Rubine. „Das reicht für diese Unterkunft und eine etwas bessere Waffe.“, dachte er sich als er zu Abend aß. „Ich möchte doch schon jetzt zahlen!“, sagte Link. Die Frau nahm seine Rubine und bedankte sich. „Wo kann man hier gute Schwerter kaufen?“, fragte er. „Direkt gegenüber, bei meinem Mann. Er besitzt sogar ein paar legendäre Schwerter. Sein wertvollstes ist eines der sieben Drachenschwerter. Es kostet jedoch 12000 blaue Rubine.“, erklärte ihm die Frau. Link bedankte sich für die Information, und er wollte gleich am nächsten Tag dort vorbeischauen. Jetzt lag er sich erstmal in sein Bett und las ein wenig. Sein Mitbewohner tat dies auch. „Wie heißt du, Schwertkämpfer?“, fragte er. Link antwortete:“ Mein Name ist Link und wie ist deiner?“, „Link? Was ist das für ein seltsamer Name. Meinen Namen verrate ich dir auf keinen Fall. Gute Nacht!“, war das einzige was sein Gegner noch von sich gab.

1.Kapitel

„Guten Tag! Ich brauche ein neues Schwert. Aber es sollte nicht mehr als zehn grüne Rubine kosten.“, erklärte Link am nächsten Tag dem Waffenhändler. Dieser war recht klein, hatte kurze Haare und einen Bart. „Da drüben in der Wühlkiste findest du einige gute und vor allem billige Sachen.“, sagte der Waffenhändler. Link sah sich ein wenig um. Da fand er etwas gutes, es hatte eine blaue Klinge und ein Diamant schmückte den Griff. „Wie viel kostet das?“, fragte er. „Du kannst es für zehn grüne Rubine haben.“, sagte der Waffenhändler der nun eine Zigarette im Mund hatte. Link entschied sich für das Schwert. Nun hatte er schon zwei. Eigentlich wollte er anfangs ein Tauschgeschäft machen, aber nun hatte er sich eine Technik überlegt wie er mit zwei Schwertern kämpfen konnte. Er holte seine Sachen aus der Pension und wollte weiterziehen. „Ich fordere eine Revanche!“, sagte sein Mitbewohner. „Kannst du haben. Spielen wir um 100 grüne Rubine?“, schlug Link mutig vor. Er hatte gar nichts bei sich, also musste er gewinnen. Sein Gegner erhob sich und nickte. Wieder gingen sie an den Platz. Link schlug seinen Gegner zu Boden, welcher sich aber sofort wieder erhob. „Oh, du hast also ein wenig trainiert“, fragte er. Link nickte. „Mein Name ist Hao und ich bin 16 Jahre alt!“, sagte er plötzlich. „Hao, was? Ich werde dich besiegen, Hao!“, schrie Link. Am ganzen Erdboden sah man nun die Fußabdrücke, da es begonnen hatte zu regnen. Link wurde zu Boden gehauen und ihm wurde eine Handverletzung zugefügt. Er schrie vor Schmerz. Er überlegte ob er aufgeben sollte, doch dann tat er es doch nicht. Schließlich zerquetschte Hao Links rechte Schulter. Das reichte Link. Er war nun so wütend das er eine neue Attacke kreierte. Wie ein Helikopter wirbelten die Schwerter in der Luft. Er schoss beide auf Hao, welcher einem ausweichen konnte, dem anderen jedoch nicht. Link legte wieder die Spitze des Schwertes wieder an Haos Kehle. „Her mit den Rubinen!“, befahl er. Hao stand auf, und holte aus seiner Tasche hundert grüne Rubine. „Link ich will dich begleiten!“, sagte Hao. Link begann zu lachen. „Warum sollte ich dich begleiten? Du warst nicht nett zu mir und hast mir echt wehgetan.“, zur Antwort bekam er bloß: „Ja, ich weiß, aber ich will trotzdem mit dir mitkommen. Wir könnten Freunde werden, wie wäre das?“. Link würde jetzt eigentlich irgendeine Beleidigung aussprechen, aber da das hier nur ein Spiel war erlaubte er Hao mitzukommen.
Nun wanderten die beiden also durch die Berge. „Sag mal hast du eigentlich Proviant dabei?“, fragte Link. „Nein, nichts mehr. Aber ich habe noch einige Rubine. Wir sollten in das nächste Dorf gehen und uns Pferde und Proviant kaufen. Warum reist du eigentlich?“, fragte Hao. Link wusste darauf keine Antwort also zuckte er einfach mit den Schultern. Hao lachte lauthals los. Im nächsten Dorf kaufte sich Link ein Pferd für 60 grüne Rubine und etwas Proviant für 20 grüne Rubine. Hao kaufte nur ein Pferd, da der Proviant für beide reichte, meinte zumindest Link.
Plötzlich hörte man ein Mädchen schreien: „Papa! Hilfe!“. Das Mädchen wurde gerade entführt und keiner konnte etwas machen da sie von zwei dunkeln Magiern entführt wurde. „Zelda!“, schrie der Vater, doch leider vergebens. Link lief sofort zu dem Mann. „Guten Tag! Ich habe alles beobachtet, ich werde ihre Tochter retten.“, sagte Link. „Vergiss es Junge, das waren dunkle Magier, die kann man so leicht nicht besiegen. Aber danke für dein Angebot.“, sagte der Mann weinend. „Sie werden schon sehen.“, sagte Link. „Hör sofort auf den König zu belästigen!“, sagte eine Wache die etwas im Hintergrund stand. „König?“, fragte Link. Der Mann nickte. „Na dann muss die Prinzessin ja erst recht gerettet werden!“, sagte Link, lief zurück zu seinem Pferd und Hao. „Komm, wir retten die Prinzessin! Du hast doch eh nichts Besseres zu tun.“, sagte Link und stieg auf sein Pferd. „Da hast du Recht!“, sagte Hao und folgte Link. „Was für ein dummer Junge. Er reitet gerade in den sicheren Tod.“, sagte der König.
„Was meinst du wo sie stecken kann?“, fragte Link Hao. „Bestimmt in irgendeinem Schloss, oder so. Denkst du nicht auch?“, sagte dieser. Link zuckte wieder mal mit den Schultern. „Wo wohnst du?“, fragte Link. „Kann ich nicht sagen.“, gab Hao zu Antwort. „Verstehe.“, sagte Link. Plötzlich kam von hinten ein Schattenkrieger auf sie zu geritten. „Okay, Hao das wird unser erster Fight zusammen.“, sagte Link grinsend. Hao nickte. Sie blieben vorerst auf den Pferden sitzen und versuchten den Schattenkrieger von seinem Pferd zu stoßen, was ihnen aber nicht gelang. „Hamjanohaolamnjalinkomaro!“, sagte der Schattenkrieger ruhig. Plötzlich wurde alles dunkel. Der Schattenkrieger grinste fies. „Jetzt seid ihr dran!“, schrie er und ritt auf sie zu. Link Pferd war sehr aufgeregt und ließ Link fast fallen. „Ruhig, Großer!“, versuchte Link das Pferd zu beruhigen. „Mach dich gefasst, du Schattenlooser. Jetzt bist nämlich du dran!“, schrie Hao und ritt auf den Schattenkrieger zu. Link tat es ihm nach. Der Schattenkrieger konnte nicht ausweichen. Er schrie laut, hatte jedoch ein leichtes Grinsen im Gesicht. „Kihihi!“, hörte man ihn kichern. Schwarzes Blut tropfte auf den Boden. „Denkst du wir haben ihn besiegt?“, fragte Hao. „Ich glaube schon.“, sagte Link und tupfte den Schattenkrieger mit seinem Schwert an. „Er rührt sich nicht mehr, wir haben es geschafft. Befreien wir noch schnell das Pferd.“, sagte Link. Link ging zum Pferd und wischte ihm das dunkle Mal vom Körper. „Jetzt ist es wieder frei. Sorry, Pferd aber den Sattel nehme ich, der stört dich doch nur.“, sagte Link lächelnd. „Link, hast du das auch gehört? Unsere Namen kamen in seinem Zauberspruch vor.“, sagte Hao. „Ja das ist mir auch aufgefallen.“, sagte Link. „Denkst du das bedeutet irgendwas?“, fragte Hao. „Keine Ahnung, da bin ich überfragt. Es ist schon spät, wir sollten uns langsam ein Lager suchen. Gibt es in der Nähe eine Pension oder so etwas?“, fragte Link. „Nein, natürlich nicht du Dummkopf. Wir sind hier in der freien Natur. Ich habe aber ein Zelt.“, erklärte Hao. Als sie eine geeinigte Nische fanden schlugen sie das Zelt auf und aßen etwas. „Was hast du eigentlich zu trinken gekauft?“, fragte Hao. „Wasser und einen Schluck Wein für jeden. Willst du?“, fragte Link. „Immer rein damit!“, sagte Hao lachend. „Sag mal, hast du schon mal gegen ein richtiges großes Ungeheuer gekämpft?“, fragte Link. „Nein und du?“, fragte Hao. Link schüttelte den Kopf. „Morgen kämpfen wir bestimmt wieder.“. sagte Link, welcher sich mit Wasser überschüttet hatte, weil ihm so heiß gewesen war. Hao nickte. Er fragte sich die ganze Zeit was es sich mit diesem Zauberspruch auf sich hatte, Link jedoch las etwas in einem Buch das er geschenkt bekommen hatte. Warum waren die Namen Link und Hao in diesem Zauberspruch vorhanden und warum waren gerade Link und hao gemeinsam unterwegs und vor allem warum war es ein dunkler Zauberspruch. Hao dachte über seine Familie nach. Seine Eltern waren normale Leute, Seine Großeltern auch, an seine Urgroßeltern konnte er sich jedoch nicht erinnern. Vielleicht war einer von ihnen ein dunkler Magier gewesen. Oder ein anderes Familienmitglied? Vielleicht war es auch nur purer Zufall. Nein, das konnte nicht sein. Wie war der Zauberspruch noch mal? Hao hatte ihn vergessen. Warum lachte der Schattenkrieger überhaupt als er verloren hatte? Was fand er so lustig an seinem Tod? Vielleicht lachte er aber auch weil er verrückt war? Hao dachte sehr viel darüber nach. Er beschloss sich ein wenig abzulenken, indem er das Zelt verließ und mit seinem Schwert alles kurz und klein hackte. Link las immer noch, und er fand es schon langsam verrückt von Hao, soviel zu trainieren. Link beobachtete ihn und konnte sich ein lachen nicht verkneifen. „Jetzt haben wir wenigstens genug Feuerholz für die nächsten zwanzig Jahre“, sagte Link und lachte laut über seinen eigenen Scherz.  „Ja, da hast du wohl Recht.“, sagte Hao. Die beiden machten also noch ein Feuer und Hao begann von seiner Familie zu erzählen: „Als ich noch ein kleiner Junge war, so ungefähr neun Jahre alt bekam ich mein erstes Schwert, es war aus Holz und mein Großvater gab mit einmal in der Woche Unterricht. Er war eigentlich ein recht netter Mann und ich hatte ihn gern. Irgendwann starb er aber. Mit fünfzehn war meine Ausbildung beendet und ich beschloss die ganze Welt zu besuchen. Ich bin also seit einem Jahr unterwegs. Meine Mutter erlaubte mir das, sie fand es sogar gut, denn so kann man Erfahrungen sammeln, meinte sie. Mein Vater war eigentlich dagegen gewesen, aber auch er ließ mich gehen. Ich weiß dass ich einen Bruder habe, mehr allerdings nicht. Den versuche ich eigentlich zu finden.“, erklärte Hao Link. Link sagte: „Ich wohnte mit meiner Mutter in einem kleinen Haus und die Schule war mir eigentlich schon immer egal gewesen. Also machte ich mich auf den Weg. Über meine anderen Familienmitglieder weiß ich nichts.“. Link flunkerte natürlich, er konnte ja nicht sagen dass er von seinem Computer eingezogen wurde. Schließlich legten sich die beiden hin und schliefen schnell ein, denn es war schon sehr spät gewesen. Hao träumte wieder von dem Schattenkrieger und dem Zauberspruch und schlief deswegen sehr unruhig.